Michelle Bond vor Gericht wegen FTX-Wahlkampffinanzierung
Michelle Bond muss sich wegen angeblicher FTX-Wahlkampffinanzierung vor Gericht verantworten. Ihr Antrag auf Einstellung wurde abgelehnt.
Michelle Bond, Ehefrau des ehemaligen FTX-Managers Ryan Salame, steht wegen mutmaßlicher Verstöße gegen das Bundeswahlkampffinanzierungsgesetz vor Gericht. Ein Richter in New York hat ihren Antrag auf Einstellung des Verfahrens abgelehnt. Die Anklage wirft Bond vor, 400.000 US-Dollar von FTX als angebliche Beratungsgebühren sowie weitere Zahlungen von Salame erhalten zu haben. Diese Gelder sollen laut Staatsanwaltschaft unrechtmäßig zur Finanzierung ihres Kongresswahlkampfs 2022 verwendet worden sein. Das Gericht sah in Bonds Argument, Salames Schuldeingeständnis schütze sie vor Strafverfolgung, keinen Grund für eine Einstellung. Der Fall ist Teil der umfassenden rechtlichen Aufarbeitung des FTX-Zusammenbruchs. Ein Verhandlungstermin steht noch aus.