Kentucky verklagt Kalshi, Polymarket wegen Sportwetten
Kentucky verklagt Kalshi, Polymarket und Partner wegen angeblich unlizensierter Sportwetten und verschärft die Debatte um Prognosemarkt-Regulierung.
Kentucky hat Klagen gegen die Prognosemarkt-Plattformen Kalshi, Polymarket, VGW sowie deren Partner wie Coinbase, Robinhood und Webull eingereicht. Vorgeworfen wird ihnen, im Bundesstaat nicht lizenzierte Sportwetten-Dienstleistungen anzubieten. Die Klagen behaupten, dass Nutzer über Event Contracts auf Sportergebnisse, Punktespannen und Spielerstatistiken wetten können. Kentucky argumentiert, dass diese Aktivitäten als regulierte Sportwetten gelten und daher eine staatliche Lizenz erfordern. Die rechtlichen Schritte verschärfen die Debatte darüber, ob Online-Prognosemärkte bundesweit als Derivate oder auf Landesebene als Glücksspielprodukte reguliert werden sollten. Der Generalstaatsanwalt betont, dass die Unternehmen illegale Sportwetten-Plattformen betreiben und den vorgeschriebenen Verbraucherschutz nicht gewährleisten. Ein neues Gesetz, das Verbindungen zwischen Sportwettenanbietern und Prognosemarktbetreibern einschränkt, tritt am 15. Juli in Kraft und verschärft die Regulierung weiter.