Senatoren fordern Ablehnung der SBF-Begnadigung
Senatoren fordern in einer Resolution Präsident Trump auf, Sam Bankman-Fried nach dessen Betrugsverurteilung keine Begnadigung zu gewähren. Dies folgt auf seinen gescheiterten Berufungsantrag.
Senatoren beider Parteien, darunter Cynthia Lummis und Ruben Gallego, haben eine parteiübergreifende Resolution eingebracht. Darin wird Präsident Trump aufgefordert, Sam Bankman-Fried, dem ehemaligen FTX-CEO, der wegen groß angelegten Betrugs verurteilt wurde, keine Begnadigung, Strafmilderung oder irgendeine Form von Gnade zu gewähren. Die Resolution folgt auf Bankman-Frieds offiziellen Antrag auf Begnadigung und die jüngste Bestätigung seiner 25-jährigen Haftstrafe durch ein Bundesberufungsgericht. Sie stellt ausdrücklich klar, dass ihm unter keinen Umständen exekutive Gnade gewährt werden sollte. Die Senatoren argumentieren, Bankman-Fried habe keinerlei Reue für die Betrügereien an Millionen von Amerikanern gezeigt und behaupte weiterhin, ein Opfer politischer Verfolgung zu sein. Die Initiative erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender Debatten über Kryptoregulierung und nachdem Trump zuvor andere Akteure der Kryptoindustrie begnadigt hatte.