GAO fordert stärkere FDIC-Blockchain-Aufsicht
Das GAO fordert die FDIC auf, mit anderen Behörden Blockchain-Risiken besser zu koordinieren und empfiehlt einen formellen Mechanismus zur gemeinsamen Risikoerkennung und -reaktion.
Das U.S. Government Accountability Office (GAO) hat die Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) aufgefordert, die Zusammenarbeit mit anderen Bundesbehörden zu intensivieren, um den wachsenden Risiken im Zusammenhang mit Blockchain-Technologie zu begegnen. In einem Schreiben vom 8. Juni bekräftigte das GAO Empfehlungen aus dem Jahr 2023 und betonte, dass Blockchain-Technologie aufgrund erheblicher Aufsichts- und Managementherausforderungen auf die „High Risk List“ gesetzt wurde. Das GAO hob hervor, dass den Aufsichtsbehörden derzeit ein dauerhafter Mechanismus zur interbehördlichen Koordination bei der Bewältigung von Blockchain-bezogenen Risiken fehlt. Das schnelle Wachstum blockchain-basierter Finanzprodukte habe die regulatorische Zersplitterung verdeutlicht. Das GAO verwies zudem auf den GENIUS Act, der die FDIC als Hauptregulierungsbehörde für von Banken gehaltene Stablecoin-Emittenten vorsieht, und schlug rotierende Fallmanager zur Wahrung der Aufsichtsunabhängigkeit vor. Frühere Bankzusammenbrüche mit Krypto-Bezug werden als Beleg für den Bedarf an besserer Aufsicht genannt. Das GAO fordert einen formellen Mechanismus, der es den Aufsichtsbehörden ermöglicht, Risiken gemeinsam zeitnah zu erkennen und darauf zu reagieren.