Bithumb-CEO im Fokus eines Bestechungsskandals

Bithumb-CEO Lee Jae-won wird wegen mutmaßlicher Bestechung bei der Einstellung des Sohnes eines Abgeordneten untersucht. Auch möglicher Parlamentsdruck auf Upbit steht im Fokus. Die Ermittlungen laufen.

Der CEO von Bithumb, Lee Jae-won, wurde von der südkoreanischen Polizei als Verdächtiger in einem sich ausweitenden Bestechungsskandal vorgeladen. Im Mittelpunkt steht der Verdacht, dass Lee auf direkte Bitte des unabhängigen Abgeordneten Kim Byung-kee während eines Abendessens im November 2024 eine Anstellung für Kims Sohn bei Bithumb arrangierte. Kims Sohn war ab Januar 2025 etwa sechs Monate bei Bithumb beschäftigt. Die Polizei prüft zudem, ob Kim seine parlamentarische Position nutzte, um Bithumb zu begünstigen oder Druck auf den Rivalen Dunamu, Betreiber von Upbit, auszuüben, indem er in Ausschusssitzungen Monopolbedenken äußerte. Die Ermittlungen umfassen Durchsuchungen der Bithumb-Büros und die Überprüfung weiterer Einstellungen, die angeblich auf Kims Bitten zurückgehen. Weder Lee noch Kim wurden bislang von einem Gericht für schuldig befunden. Der Fall erhöht den regulatorischen Druck auf Bithumb, das zuletzt mit Geldwäsche-Bußgeldern und betrieblichen Herausforderungen konfrontiert war.

Verwandte Nachrichten