EU verschärft Krypto-Sanktionen gegen Russland
Die EU plant ein Verbot von 11 Krypto-Plattformen und weiteren Firmen, die Russland bei der Umgehung von Sanktionen unterstützen, und verschärft damit die Maßnahmen.
Die Europäische Union hat ihr 21. Sanktionspaket vorgestellt, das erstmals gezielt auf Krypto-Plattformen abzielt, die Russland bei der Umgehung internationaler Beschränkungen unterstützen. Der Vorschlag sieht ein vollständiges Verbot von Krypto-Dienstleistungen und -Plattformen für Nicht-EU-Länder vor, in denen Unternehmen ansässig sind, die Russland bei der Sanktionsumgehung helfen. Betroffen sind 11 Krypto-Plattformen und 20 Drittfirmen, darunter Banken und Exchanges, die in illegale Transfers für sanktionierte russische Akteure verwickelt sind. Zu den genannten Plattformen zählt HTX (ehemals Huobi), die bereits vom Vereinigten Königreich sanktioniert wurde. Das Paket erweitert zudem die Beschränkungen für Banken, Ölhändler und russische Waffenhersteller. Ziel ist es, von Moskau genutzte Schlupflöcher zur Kriegsfinanzierung in der Ukraine durch undurchsichtige Transaktionen zu schließen. Je nach Zustimmung der EU-Mitgliedstaaten könnten diese Maßnahmen die Kryptomärkte erheblich beeinflussen.