ICE fordert gleiche Regeln für 24/7 Onchain-Perpetual-Futures

ICE fordert gleiche regulatorische Regeln, damit traditionelle Börsen 24/7 Onchain-Perpetual-Futures anbieten können, und betont den wachsenden Bedarf an Klarheit von Seiten der Aufsichtsbehörden.

Jeffrey Sprecher von Intercontinental Exchange (ICE) fordert eine gleichberechtigte regulatorische Behandlung für traditionelle Börsen, die in den Onchain-Perpetual-Futures-Markt einsteigen möchten. ICE hat dazu mehrere Treffen mit Hyperliquid und anderen dezentralen Derivate-Plattformen abgehalten, um Geschäftsmöglichkeiten auszuloten und den Sektor besser zu verstehen. Sprecher betonte, dass die aktuellen Vorschriften traditionelle Börsen daran hindern, 24/7 Onchain-Perpetual-Kontrakte anzubieten, obwohl solche Märkte bereits auf Blockchain-Plattformen existieren. Er stellte die regulatorische Ungleichbehandlung infrage und forderte die Behörden auf, klarzustellen, ob traditionelle Börsen unter denselben Regeln wie Krypto-native Plattformen konkurrieren dürfen. Die US Commodity Futures Trading Commission (CFTC) wies kürzlich darauf hin, dass 24/7-Handel zwar gut zu Krypto passt, aber nicht für alle Sektoren geeignet ist. Dies verdeutlicht die wachsende Kluft zwischen digitalen und traditionellen Märkten. ICE arbeitet zudem mit OKX zusammen, um Perpetual-Kontrakte auf Öl-Benchmarks zu listen und das starke Interesse traditioneller Händler an Rund-um-die-Uhr-Märkten zu bedienen.

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