Kalshi und CFTC verklagen Minnesota wegen Prognosemarkt-Verbot

Kalshi und die CFTC verklagen Minnesota wegen eines neuen Prognosemarkt-Verbots. Sie argumentieren, das Gesetz verstoße gegen Bundesrecht und verdeutlichen damit den nationalen Regulierungsstreit.

Kalshi hat eine Bundesklage gegen den Bundesstaat Minnesota eingereicht, um ein neues Gesetz zu blockieren, das Prognosemärkte verbietet und am 1. August in Kraft treten soll. Das von Gouverneur Tim Walz unterzeichnete Gesetz würde das Betreiben oder Ermöglichen von Prognosemarkt-Plattformen im Bundesstaat zum Verbrechen machen. Kalshi argumentiert, dass der Commodity Exchange Act auf Bundesebene der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) die ausschließliche Zuständigkeit für Event Contracts verleiht. Das Gesetz von Minnesota setze diese Autorität unrechtmäßig außer Kraft und verstoße damit gegen die Supremacy Clause der US-Verfassung. Auch die CFTC hat eine ähnliche Klage gegen Minnesota eingereicht, um die Durchsetzung des Gesetzes zu verhindern. Diese rechtlichen Schritte sind Teil eines landesweiten Streits darüber, ob Prognosemärkte auf Bundes- oder Landesebene reguliert werden sollten. Die Auseinandersetzungen könnten letztlich vom Obersten Gerichtshof der USA entschieden werden.

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