Krypto-Branche verteidigt OCC-Krypto-Banklizenzen
Die Digital Chamber verteidigt die OCC-Krypto-Trustbank-Lizenzen, betont deren Rechtmäßigkeit und bundesstaatliche Aufsicht und widerspricht Senator Warrens Vorwürfen zu regulatorischen Verstößen.
Die Digital Chamber, die über 250 krypto-bezogene Unternehmen vertritt, verteidigt entschieden die jüngsten Genehmigungen des Office of the Comptroller of the Currency (OCC) für nationale Trust-Banklizenzen an Krypto-Firmen wie Coinbase, Ripple und Circle. Diese Reaktion erfolgt auf Vorwürfe von Senatorin Elizabeth Warren, die behauptet, dass solche Lizenzen gegen das US-Bankengesetz verstoßen könnten, indem sie Krypto-Unternehmen bankähnliche Aktivitäten unter weniger strenger Regulierung erlauben. Die Kammer betont, dass das OCC im Rahmen seiner gesetzlichen Befugnisse gehandelt und etablierte regulatorische Verfahren eingehalten habe. Die erteilten Lizenzen seien keine vollständigen Banklizenzen, sondern erlaubten lediglich begrenzte treuhänderische Tätigkeiten wie Verwahrung und Trust-Services, ohne Einlagenannahme oder Kreditvergabe. Zudem unterstreicht die Digital Chamber, dass Krypto-Firmen weiterhin unter bundesstaatlicher Aufsicht stehen und nicht der Regulierung entgehen. Der Streit verdeutlicht die anhaltenden Debatten über die Lizenzierungsbefugnisse des OCC, Stablecoin-Regeln und einen bundesweiten Regulierungsrahmen für digitale Vermögenswerte. Senatorin Warren fordert vom OCC detaillierte Unterlagen zu diesen Genehmigungen bis zum 1. Juni 2026.