Hongkong lizenziert Krypto-Beratungs- und Managementfirmen

Hongkong führt ein Lizenzregime für Krypto-Beratungs- und Verwaltungsfirmen ein, passt sie an Finanzregeln an und setzt klare Kapitalanforderungen – mit breiter Branchenunterstützung.

Hongkong entwickelt einen umfassenden Lizenzierungsrahmen für Beratungs- und Verwaltungsdienstleistungen im Bereich virtueller Vermögenswerte. Die Finanzaufsichtsbehörden haben Konsultationsergebnisse veröffentlicht, die eine breite Unterstützung der Branche für neue Vorschriften zeigen. Diese Vorschriften sollen Aktivitäten mit virtuellen Vermögenswerten an bestehende Wertpapier- und Asset-Management-Regulierungen angleichen. Das vorgeschlagene Rahmenwerk basiert auf dem Prinzip „gleiches Geschäft, gleiche Risiken, gleiche Regeln“. Unternehmen, die Beratung oder Portfoliomanagement für virtuelle Vermögenswerte anbieten, benötigen künftig Lizenzen, die denen des traditionellen Finanzsektors ähneln. Es gelten klare Kapitalanforderungen: Firmen, die Kundengelder verwalten, müssen bis zu 5 Mio. HK$ eingezahltes Kapital und 3 Mio. HK$ liquide Mittel vorweisen; Unternehmen ohne Kundengelder benötigen 100.000 HK$ an liquiden Mitteln. Die neuen Regeln erweitern die Aufsicht über Handelsplattformen und Stablecoin-Emittenten hinaus und stärken das digitale Asset-Ökosystem Hongkongs. Gesetzesvorschläge werden für 2026 erwartet und spiegeln starke Marktunterstützung sowie einen einheitlichen Ansatz für die Regulierung digitaler Vermögenswerte wider.

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