CFTC suspendiert Beamte nach Kritik an Kryptofirmen

CFTC-Beamte wurden nach Kritik an Prognosemarkt-Firmen mit Trump-Verbindungen suspendiert. Die Leitung griff zugunsten der Firmen ein und reduzierte die Durchsetzung.

Eine Untersuchung der New York Times ergab, dass leitende Beamte der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) suspendiert, untersucht oder verdrängt wurden, nachdem sie regulatorische Bedenken zu den Prognosemarkt-Firmen Polymarket, Crypto.com und einer Gemini-Tochter geäußert hatten. Die Beamten kritisierten unter anderem unzureichenden Betrugsschutz bei Polymarket, Benachteiligung kleiner Wettkunden bei Crypto.com und fehlende regulatorische Überprüfung bei der Gemini-Tochter. Alle drei Unternehmen sollen geschäftliche oder finanzielle Verbindungen zur Trump-Familie haben. Trotz der Bedenken griffen die damalige kommissarische CFTC-Vorsitzende Caroline Pham und die leitende Rechtsberaterin Brigitte Weyls angeblich zugunsten der Firmen ein. Bis Ende 2025 wurden mindestens fünf Beamte, die diese Probleme angesprochen hatten, beurlaubt oder versetzt, ohne konkrete Regelverstöße genannt zu bekommen. Die CFTC soll die Durchsetzung im Kryptobereich reduziert und mehrere Ermittlungen eingestellt haben. Das Weiße Haus wies Interessenkonflikte zurück.

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