Polymarket plant Expansion nach Japan bis 2030

Polymarket will bis 2030 in Japan starten und hat einen lokalen Vertreter für Lobbyarbeit ernannt. Trotz strenger Gesetze soll der Prognosemarkt erschlossen werden.

Polymarket, eine globale Prognosemarkt-Plattform, plant bis 2030 eine behördliche Zulassung für den Betrieb in Japan zu erhalten. Dafür hat das Unternehmen Mike Eidlin als lokalen Vertreter ernannt, der die Lobbyarbeit übernimmt und die Koordination mit Regulierungsbehörden, Anwälten und Branchenverbänden steuert. Japan gilt als bedeutender, aber bislang wenig entwickelter Markt für Prognosemärkte. Trotz aktueller Beschränkungen besteht großes Interesse von lokalen Nutzern. Aufgrund der strengen Glücksspielgesetze blockiert Polymarket derzeit japanische Nutzer vom Zugang zur Plattform. Die meisten Wettformen sind nach japanischem Recht illegal, mit Ausnahmen wie Pferderennen, Lotterien und Pachinko. Polymarket argumentiert, dass seine Event Contracts als Informationsmärkte und nicht als Glücksspiel fungieren. Dennoch könnten die Behörden sie als Glücksspiel einstufen. Das Unternehmen hofft, gemeinsam mit den Behörden einen rechtlichen Rahmen zu schaffen, um das Marktpotenzial in Japan zu erschließen.

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