Singapur entzieht Bsquared Krypto-Lizenz wegen Verstößen

Singapurs Zentralbank entzog Bsquared Technology die Krypto-Lizenz wegen Falschangaben, schwachem Risikomanagement und Compliance-Verstößen. Die Führungskräfte werden geprüft.

Die Zentralbank Singapurs, die Monetary Authority of Singapore (MAS), hat Bsquared Technology Pte Ltd nach nur 16 Monaten die Lizenz als Major Payment Institution entzogen. Damit darf das Unternehmen keine Dienstleistungen mit digitalen Zahlungstoken mehr anbieten. Der Lizenzentzug erfolgte nach einer Vor-Ort-Prüfung, bei der schwerwiegende regulatorische Verstöße festgestellt wurden. Dazu zählten wiederholte falsche oder irreführende Angaben gegenüber der Aufsichtsbehörde, Schwächen im Risikomanagement sowie Mängel bei den Richtlinien zum Umgang mit Interessenkonflikten und bei der Einhaltung von Outsourcing-Vorgaben. MAS forderte Bsquared auf, eine Bestätigung der Wirtschaftsprüfer vorzulegen, dass alle Kundengelder zurückerstattet wurden. Das Unternehmen gab an, zum Zeitpunkt der Entscheidung keine ausstehenden Kundenvermögen zu halten. Die Behörde prüft zudem die Verantwortlichkeiten der Führungskräfte, was auf mögliche persönliche Haftung hindeutet. Der Schritt betont Singapurs strenge Regulierung im Kryptosektor.

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