Konsultation zu tokenisierten Wholesale-Märkten gestartet

Britische Aufsichtsbehörden konsultieren zur Tokenisierung von Wholesale-Märkten und bitten bis 3. Juli 2026 um Feedback zu Regulierung und Infrastruktur. Eine Roadmap folgt später im Jahr.

Britische Finanzaufsichtsbehörden, darunter die Financial Conduct Authority und die Bank of England, haben eine gemeinsame Konsultation gestartet. Ziel ist es, Rückmeldungen aus der Branche und der Öffentlichkeit zur Regulierung, Infrastruktur und zu Marktpraktiken für tokenisierte Wholesale-Finanzmärkte einzuholen. Die Konsultation läuft bis zum 3. Juli 2026 und konzentriert sich auf tokenisierte Wertpapiere wie Anleihen, Aktien und Fondsanteile. Thematisiert werden unter anderem die aufsichtsrechtliche Behandlung, Abwicklungsmechanismen, Sicherheitenrahmen und die Post-Trade-Infrastruktur. Die Initiative richtet sich an Banken, Investmentfirmen, Asset Manager, Handelsplätze, Post-Trade-Dienstleister und Fintech-Unternehmen. Die Behörden betonen die Notwendigkeit klarer Regeln, um Investitionen, Tests und die Skalierung von Tokenisierungslösungen zu unterstützen. Nach Auswertung der Rückmeldungen ist für Ende 2026 eine umfassende Roadmap zur Digitalisierung des Wholesale-Marktes geplant. Zudem wird eine Ausweitung der Betriebszeiten von Abwicklungssystemen vorgeschlagen, um die britische Finanzinfrastruktur weiter zu modernisieren.

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