Hana Banks 668-Millionen-Dollar-Upbit-Anteil unter Prüfung
Die FSC prüft Hana Banks 668-Millionen-Dollar-Beteiligung an Dunamu (Upbit) auf mögliche Verstöße gegen das Trennungsgebot. Das Ergebnis könnte künftige Finanz-Krypto-Partnerschaften beeinflussen.
Die südkoreanische Finanzaufsicht (FSC) prüft den geplanten Erwerb einer 6,55%-Beteiligung der Hana Bank an Dunamu, dem Betreiber der Krypto-Börse Upbit. Der Deal im Wert von rund 668–670 Millionen US-Dollar erfolgt durch den Kauf von Anteilen von Kakao Investment, wodurch Hana Bank zum viertgrößten Anteilseigner von Dunamu werden würde. Die FSC untersucht, ob diese Transaktion gegen das Trennungsgebot von Bank- und Handelsgeschäften verstößt. Dieses Gebot verbietet Finanzinstituten Investitionen in nichtfinanzielle und digitale Vermögenswerte. Die Regelung gilt seit 2017, wird aber bislang nur durch Verwaltungsvorschriften und nicht durch ein formelles Gesetz durchgesetzt. Eine gesetzliche Integration ist frühestens ab September zu erwarten. Regulierungsbehörden betonen, dass indirekte Investitionen denselben Standards wie direkte unterliegen. Eine Lockerung der Trennungsregeln ist derzeit nicht geplant. Das Ergebnis der Prüfung könnte künftige Partnerschaften zwischen Finanz- und Kryptobranche in Südkorea maßgeblich beeinflussen. Zudem hat die Regierung eine 22%ige Steuer auf Kryptogewinne ab Januar 2027 bestätigt. Dunamu meldete im ersten Quartal einen deutlichen Gewinnrückgang aufgrund niedriger Handelsvolumina.