Bitcoin Depot schließt nach regulatorischem Druck
Bitcoin Depot meldet Insolvenz an, stellt Betrieb ein und schaltet alle ATMs ab. Gründe sind regulatorischer Druck, Umsatzrückgang und rechtliche Probleme. Eine geordnete Abwicklung und Vermögensverkauf sind geplant.
Bitcoin Depot, einst der größte Betreiber von Bitcoin-ATMs in Nordamerika, hat im Southern District of Texas Insolvenz nach Chapter 11 beantragt und stellt den gesamten Betrieb ein. Hauptgründe sind wachsender regulatorischer Druck, rechtliche Herausforderungen und ein zunehmend feindliches Compliance-Umfeld. Strengere Vorschriften, Transaktionsobergrenzen und regionale Verbote führten zu einem starken Umsatzrückgang und vermehrten Rechtsstreitigkeiten. Im ersten Quartal verzeichnete das Unternehmen einen Umsatzrückgang von 49 % gegenüber dem Vorjahr sowie einen Nettoverlust von 9,5 Millionen US-Dollar. Zusätzlich gab es einen Sicherheitsvorfall in Höhe von 3,7 Millionen US-Dollar und erhebliche Mängel bei der Bargeldabstimmung. Alle Automaten wurden abgeschaltet. Bitcoin Depot plant eine geordnete Abwicklung und den Verkauf von Vermögenswerten, einschließlich der Schließung von Auslandsgesellschaften wie in Kanada. Das Insolvenzverfahren ist auf die Abwicklung, nicht auf eine Reorganisation ausgerichtet – ein bedeutender Einschnitt für den Einzelhandelszugang zu Kryptowährungen.