NY-Richter vertagt Entscheidung zu Aaves ETH-Freigabe

NY-Richter vertagt Entscheidung zu Aaves 71 Mio. USD ETH-Freigabe nach Kelp DAO-Hack. Beide Parteien müssen bis 22. Mai Beweise liefern. Nächste Anhörung: 5. Juni.

Ein Bundesrichter in New York hat die Entscheidung über Aaves Eilantrag zur Freigabe von 71 Millionen US-Dollar in Ethereum, die mit dem Kelp DAO-Hack in Verbindung stehen, vertagt. Grund dafür sind unzureichende Beweise und der Bedarf an umfassenderen rechtlichen Argumenten von beiden Seiten – Aave und Gerstein Harrow LLP. Die Vermögenswerte, insgesamt 30.765 ETH, bleiben nach dem Exploit im April 2026, der zu Verlusten von rund 293 Millionen US-Dollar führte, weiterhin auf Arbitrum eingefroren. Aave argumentiert, dass anhaltende Beschränkungen Nutzerbilanzen destabilisieren und negative Auswirkungen auf den gesamten DeFi-Sektor haben könnten. Gerstein Harrow LLP vertritt die Anspruchsteller auf die Gelder und lehnt deren Freigabe ab. Richterin Margaret M. Garnett hat beiden Parteien eine Frist bis zum 22. Mai gesetzt, um ergänzende Schriftsätze einzureichen. Die nächste Anhörung ist für den 5. Juni angesetzt. Der Fall verdeutlicht die komplexe Schnittstelle zwischen DeFi-Wiederherstellungsbemühungen und traditionellen Rechtsverfahren.

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