Iggy Azalea wegen Klage um MOTHER-Token und Wertverlust

Iggy Azalea wird verklagt, weil sie Investoren mit dem MOTHER-Token getäuscht haben soll. Nach gescheiterten Integrationen verlor der Token über 99 % an Wert.

Iggy Azalea sieht sich mehreren Sammelklagen am U.S. District Court für den Southern District of New York gegenüber. Grund dafür ist die Bewerbung des auf Solana basierenden Memecoins MOTHER. Die Kläger werfen ihr vor, den Token mit irreführenden Aussagen über dessen realen Nutzen vermarktet zu haben. Versprochene Integrationen mit einer Casino-Plattform, Telekommunikationsdiensten und einem Luxus-Marktplatz wurden entweder nie gestartet oder nutzten den Token nicht sinnvoll. Die Klagen argumentieren, dass diese Darstellungen einen falschen Eindruck von langfristigem Wert und Adoption erzeugten und so Investoren beeinflussten. Die Marktkapitalisierung von MOTHER erreichte einen Höchststand von etwa 200 Millionen US-Dollar, ist aber seitdem um über 99 % gefallen. Dies führte zu erheblichen Verlusten für Investoren. Die Klagen stützen sich auf Verbraucherschutz- und Gewohnheitsrecht, nicht auf Wertpapierrecht. Sie verdeutlichen die Risiken von Krypto-Promotions durch Prominente. Die Fälle sind vor Gericht noch nicht entschieden.

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