Mashinsky: Lebenslanges Krypto-Verbot & 10 Mio. USD Strafe
Celsius-Gründer Mashinsky erhält ein lebenslanges Verbot für Krypto-Produkte und muss 10 Mio. USD zahlen. Ein Urteil über 4,72 Mrd. USD ist ausgesetzt, kann aber bei Falschangaben fällig werden.
Alexander Mashinsky, Gründer von Celsius Network, hat sich mit der US-Handelsaufsicht FTC geeinigt. Ihm ist es nun dauerhaft untersagt, Produkte oder Dienstleistungen im Zusammenhang mit Einlagen, Börsen, Investitionen oder Auszahlungen zu bewerben, zu vermarkten oder anzubieten. Die von Richterin Denise Cote im Southern District of New York genehmigte Einigung verpflichtet Mashinsky zur Zahlung von 10 Millionen US-Dollar. Diese Zahlung gilt als erfüllt, wenn er mindestens 10 Millionen US-Dollar im Rahmen einer Einziehungsanordnung im Strafverfahren an das Justizministerium zahlt. Das Urteil umfasst zudem eine Forderung von 4,72 Milliarden US-Dollar zugunsten der FTC. Der Großteil dieses Betrags ist ausgesetzt, wird jedoch fällig, falls Mashinsky Vermögenswerte verschweigt oder falsche Angaben macht. Im Mai 2025 wurde Mashinsky wegen Betrugs im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch von Celsius zu 12 Jahren Haft verurteilt. Damit endet ein langer Rechtsstreit und Mashinsky wird dauerhaft aus der Kryptoindustrie entfernt.