Kanada nähert sich Krypto-Spendenverbot in der Politik

Kanada treibt das Verbot von Krypto-Spenden in der Politik mit Gesetz C-25 voran. Der Entwurf erhält breite Unterstützung und wird im Ausschuss weiter geprüft.

Kanada kommt einem Verbot von Kryptowährungs-Spenden in bundesweiten politischen Kampagnen näher. Der Gesetzentwurf C-25, das Strong and Free Elections Act, hat die zweite Lesung im Unterhaus bestanden. Ziel der Gesetzgebung ist es, Krypto-Spenden im gesamten föderalen politischen System – einschließlich Parteien, Kandidaten und Drittwerbern – zu verbieten, indem sie wie andere schwer nachverfolgbare Finanzierungsquellen behandelt werden. Illegale Krypto-Spenden müssten innerhalb von 30 Tagen zurückgegeben oder an den Receiver General überwiesen werden. Der Gesetzentwurf erhält breite Unterstützung mehrerer Parteien, darunter auch der Konservativen, und stößt auf wenig Widerstand. Dies spiegelt die bislang geringe Rolle von Krypto in der kanadischen Wahlkampffinanzierung wider. Die Maßnahme wird nun im Ausschuss weiter geprüft und kann dort noch geändert werden. Gesetzgeber betonen Transparenz und die Möglichkeit, Spenderidentitäten zu überprüfen, als Hauptgründe für das vorgeschlagene Verbot. Bislang hat keine große Bundespartei Krypto-Spenden angenommen, und bei den letzten Wahlen wurden keine gemeldet.

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