Krypto-Branche fordert dauerhafte SEC-DeFi-Regeln
Über 35 Krypto-Organisationen fordern die SEC auf, die befristete DeFi-Leitlinie in dauerhafte Regulierung umzuwandeln, um Rechtssicherheit und Innovation zu sichern.
Eine breite Koalition von über 35 Krypto-Organisationen, darunter der DeFi Education Fund, a16z crypto, Aptos Labs, Uniswap, Chainlink, Paradigm, das Solana Policy Institute und Phantom, hat die US-Börsenaufsicht SEC offiziell aufgefordert, ihre befristete Leitlinie zu DeFi-Schnittstellen in dauerhafte, formelle Vorschriften umzuwandeln. Die SEC-Stellungnahme vom 13. April befreit bestimmte DeFi-Front-End-Betreiber – solche, die Nutzern die Interaktion mit DeFi-Protokollen ermöglichen, während sie die Kontrolle über ihre Vermögenswerte behalten – von der Registrierung als Broker-Dealer. Sie dürfen Transaktionsgebühren ohne Broker-Dealer-Lizenz erheben. Diese Ausnahme ist jedoch zeitlich begrenzt und läuft in fünf Jahren aus, sofern sie nicht dauerhaft gemacht wird. Branchenvertreter warnen, dass die aktuelle, befristete Leitlinie regulatorische Unsicherheit schafft, Innovationen hemmt und weitere Akteure künftigen Regulierungen aussetzen könnte. Die Koalition betont, dass nur klare, dauerhafte Regeln die notwendige Rechtssicherheit für DeFi-Infrastrukturen bieten. Da gesetzgeberische Lösungen stagnieren, sieht die Branche die SEC-Regelsetzung als einzigen Weg zu langfristiger Klarheit.