39 Finanzunternehmen fordern schnellere DLT-Regulierung

39 Finanz- und Tech-Unternehmen fordern die EU auf, DLT-Regeln zu beschleunigen, von der Finanzgesetzgebung zu trennen und Transaktionslimits zu erhöhen.

Eine Koalition aus 39 Finanz- und Technologieunternehmen, darunter Nasdaq und die Boerse Stuttgart Group, fordert die Europäische Union auf, die Aktualisierung ihres Distributed-Ledger-Technology-(DLT)-Pilotregimes zu beschleunigen. In einem Schreiben an die Europäische Kommission und das Parlament plädiert die Gruppe dafür, das DLT-Pilotprojekt vom umfassenden Finanzgesetzgebungspaket zu trennen, um flexiblere und schnellere Regulierungen zu ermöglichen. Die Unterzeichner warnen, dass der aktuelle langwierige Gesetzgebungsprozess dazu führen könnte, dass Europa im Bereich digitaler Finanzen gegenüber den USA ins Hintertreffen gerät. Die USA haben bereits einen eigenen Regulierungsrahmen für tokenisierte Vermögenswerte etabliert. Die Koalition fordert zudem die Aufhebung von Beschränkungen für Anlageklassen, eine Anhebung der Transaktionsobergrenze auf 150 Milliarden Euro sowie die Abschaffung von Lizenzablaufdaten. Diese Änderungen sollen die Entwicklung echter Märkte fördern und Europas Wettbewerbsfähigkeit im Digital-Asset-Sektor sichern.

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