New York verklagt Coinbase und Gemini wegen Prognosemärkten
New York verklagt Coinbase und Gemini wegen illegaler Prognosemärkte. Gefordert werden Strafen, Gewinnabschöpfung und Einschränkungen für Minderjährige sowie Marketingverbote.
New York hat Klagen gegen Coinbase Financial Markets und Gemini Titan eingereicht. Beiden Unternehmen wird vorgeworfen, illegale Prognosemärkte betrieben und damit gegen die staatlichen Glücksspielgesetze verstoßen zu haben. Die Behörden behaupten, dass Nutzer auf Sportereignisse, Unterhaltungs-Auszeichnungen und Wahlergebnisse wetten konnten, was nach New Yorker Recht als Glücksspiel gilt. Keines der Unternehmen habe die erforderliche Lizenz der New York State Gaming Commission erhalten. Zudem hätten sie Nutzern ab 18 Jahren die Teilnahme ermöglicht, obwohl das gesetzliche Mindestalter 21 beträgt. Die Klagen fordern strenge Strafen, darunter Gewinnabschöpfung, dreifache zivilrechtliche Geldbußen und Entschädigungen für betroffene Nutzer. Zusätzlich werden gerichtliche Anordnungen beantragt, um Minderjährige auszuschließen und das Marketing an Hochschulen einzuschränken. Diese Maßnahmen sind Teil verstärkter regulatorischer Durchsetzung gegen nicht lizenzierte Glücksspielaktivitäten im Kryptosektor.