UK stellt einheitliche Zahlungsregeln für Stablecoins vor

Das britische Finanzministerium vereinheitlicht Zahlungsregeln für traditionelle Dienste, Stablecoins und tokenisierte Einlagen, um Innovation zu fördern und die Aufsicht zu bündeln.

Das britische Finanzministerium hat eine umfassende Überarbeitung der Zahlungsregulierung angekündigt. Ein neuer, einheitlicher Rahmen wird eingeführt, der traditionelle Zahlungsdienste, Stablecoins und tokenisierte Einlagen abdeckt. Diese Initiative wurde während der London Fintech Week vorgestellt und soll das britische Zahlungssystem modernisieren sowie Innovationen im digitalen Finanzwesen fördern. Zu den wichtigsten Maßnahmen zählen die Regulierung von Stablecoins unter einem neuen Emissionsregime, die Reduzierung administrativer Anforderungen für Unternehmen, die Stablecoin-Zahlungsdienste anbieten, sowie die Ausweitung der Aufsicht der Financial Conduct Authority auf Open Banking und KI-basierte Zahlungsaktivitäten. Chris Woolard wurde zum Wholesale Digital Markets Champion ernannt, um die Entwicklung tokenisierter Wholesale-Finanzsysteme zu leiten. Zusätzlich stellt die Regierung 1 Million Pfund zur Förderung von Fintech-Innovationen bereit und plant, die Payment Systems Regulator in die FCA zu integrieren, um regulatorische Prozesse zu vereinfachen. Die Reformen sollen den britischen Zahlungsrahmen an Fortschritte in Tokenisierung und Blockchain anpassen und das Land als Vorreiter im digitalen Markt positionieren.

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