Cato Institute fordert Abschaffung der Krypto-Steuer

Das Cato Institute fordert die Abschaffung der Kapitalertragssteuer auf Kryptowährungen in den USA, da sie die alltägliche Nutzung und den Währungswettbewerb behindert.

Das Cato Institute hat die US-Regierung dazu aufgefordert, die Kapitalertragssteuer auf Bitcoin und andere Kryptowährungen abzuschaffen. Die Denkfabrik argumentiert, dass das aktuelle Steuersystem die Nutzung digitaler Vermögenswerte als Zahlungsmittel behindert und den Wettbewerb zwischen Währungen einschränkt. Berichte betonen, dass Kapitalertragssteuern dazu führen, dass Nutzer Kryptowährungen eher halten, statt sie auszugeben. Zudem verursachen sie erhebliche Meldepflichten, wodurch alltägliche Krypto-Transaktionen, wie etwa der Kauf eines Kaffees, zu einer administrativen Herausforderung werden. Das Institut schlägt vor, die Steuern entweder ganz abzuschaffen oder zumindest Kryptowährungen, die für Transaktionen genutzt werden, davon auszunehmen. So könnten digitale Währungen eher wie traditionelles Geld funktionieren. Laut Umfragedaten des Cato Institute nutzten 39 % der US-Krypto-Besitzer digitale Vermögenswerte für Einkäufe im Jahr 2025, und weltweit akzeptieren etwa 11.000 Händler Bitcoin. Stand April 2026 bleiben diese Empfehlungen politische Vorschläge und sind noch nicht gesetzlich umgesetzt.

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