Bithumbs 40-Mrd.-USD-Bitcoin-Fehler löst Rechtsstreit aus
Bithumb beantragt gerichtliche Anordnungen zur Einfrierung von Vermögenswerten nach einem Bitcoin-Fehler von 40 Mrd. USD. Sieben Bitcoins bleiben verschwunden. Der Vorfall zieht rechtliche und regulatorische Folgen nach sich.
Bithumb, eine der größten südkoreanischen Krypto-Börsen, ist in einen Rechtsstreit verwickelt, nachdem bei einer Werbeaktion im Februar durch einen schwerwiegenden Fehler versehentlich 620.000 Bitcoin – auf dem Papier über 40 Milliarden US-Dollar wert – an 249 Nutzer gutgeschrieben wurden. Der Fehler entstand, als ein Mitarbeiter versehentlich „BTC“ statt „KRW“ als Auszahlungswährung auswählte. Einige Nutzer verkauften daraufhin schnell etwa 1.788 BTC, bevor Bithumb die betroffenen Konten einfrieren konnte. Dies führte zu einem starken Einbruch des BTC/KRW-Handelspaars. Während der Großteil der Gelder zurückgeholt werden konnte, bleiben etwa sieben Bitcoins weiterhin verschwunden. Bithumb hat gerichtliche Anordnungen beantragt, um diese Vermögenswerte im Wert von 500.000 bis 8 Millionen US-Dollar einzufrieren – als ersten Schritt vor zivilrechtlichen Klagen. Der Vorfall hat zu verstärkter regulatorischer Prüfung geführt und die Risiken sowie operativen Herausforderungen für Krypto-Börsen verdeutlicht. Zudem hob ein Gericht in Seoul eine Geschäftsaussetzung gegen Upbit auf, da klare Regeln für bestimmte Transaktionen fehlen – ein weiteres Beispiel für die sich wandelnde Regulierungslandschaft im südkoreanischen Kryptosektor.