FDIC stellt GENIUS Act-Regeln für Stablecoins vor

Die FDIC schlägt neue Stablecoin-Regeln vor, beschränkt die Einlagensicherung auf Unternehmenseinlagen und lädt zur öffentlichen Stellungnahme ein.

Die Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) hat im Rahmen des GENIUS Act einen umfassenden Regulierungsrahmen für Stablecoin-Emittenten vorgeschlagen. Damit wird ein bedeutender Schritt zur bundesstaatlichen Aufsicht über an traditionelle Währungen gekoppelte digitale Vermögenswerte eingeleitet. Die vorgeschlagenen Regeln sehen die FDIC als Hauptregulierungsbehörde für Institute vor, die Zahlungs-Stablecoins über Tochtergesellschaften ausgeben. Im Fokus stehen Themen wie die Zusammensetzung der Reserve-Assets, Rückzahlungsmechanismen, Kapitalanforderungen und das Risikomanagement. Die FDIC stellt klar, dass die Einlagensicherung nicht für einzelne Stablecoin-Inhaber gilt, sondern nur für Unternehmenseinlagen. Bestimmte verzinsliche Konstrukte sind verboten. Tokenisierte Einlagen, die als „Einlage“ gelten, werden wie traditionelle Einlagen behandelt. Die FDIC bittet um öffentliches Feedback zu 144 Fragen innerhalb einer 60-tägigen Frist. Die neuen Regeln sollen am 18. Januar 2027 in Kraft treten, sofern sie nicht früher umgesetzt werden.

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