401(k)-Pläne könnten Krypto und Private Equity zulassen

Ein Vorschlag des US-Arbeitsministeriums könnte 401(k)-Pläne für Kryptowährungen und andere alternative Anlagen öffnen. Experten diskutieren Chancen und Risiken für Sparer.

Das US-Arbeitsministerium hat einen neuen Vorschlag veröffentlicht, der auf eine Anweisung von Präsident Donald Trump zurückgeht. Ziel ist es, 401(k)-Rentenplänen die Aufnahme alternativer Anlagen wie Kryptowährungen, Private Equity, Private Credit und Immobilien zu ermöglichen. Die Entwurfsregel sieht vor, Treuhändern rechtlichen Schutz zu bieten, sofern sie bestimmte Sorgfaltspflichten erfüllen. Dazu gehören eine gründliche Bewertung von Performance, Gebühren, Liquidität, Bewertung, Benchmarks und Komplexität der Anlagen. Befürworter erwarten höhere Renditen und mehr Diversifikation, während Kritiker auf erhöhte Risiken, höhere Gebühren und geringere Liquidität im Vergleich zu traditionellen Anlagen hinweisen. Der Vorschlag ist für 60 Tage zur öffentlichen Stellungnahme offen. Sollte er umgesetzt werden, könnte dies einen bedeutenden Wandel in der Altersvorsorge bedeuten, indem der Zugang zu bislang institutionellen Investoren vorbehaltenen Anlageoptionen erweitert wird. Rechtsexperten betonen jedoch, dass eine breite Umsetzung Jahre dauern könnte und die Debatte über Nutzen und Risiken für Sparer weitergeht.

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