SEC-Chefin tritt wegen Krypto-Konflikten zurück
SEC-Enforcement-Chefin Margaret Ryan trat nach internen Konflikten über Ermittlungen gegen Trump-Vertraute wie Justin Sun und Elon Musk zurück.
Margaret Ryan, Direktorin der Enforcement Division der US-Börsenaufsicht SEC, ist nach rund sechs Monaten im Amt zurückgetreten. Medienberichten zufolge gab es interne Konflikte über Ermittlungen gegen Vertraute des ehemaligen Präsidenten Donald Trump. Ryan setzte sich für ein entschiedeneres Vorgehen bei Betrugs- und Fehlverhaltensfällen ein, insbesondere gegen Krypto-Unternehmer Justin Sun und Tesla-CEO Elon Musk, die beide Verbindungen zu Trump haben sollen. Ihr Vorgehen stieß jedoch auf Widerstand von SEC-Vorsitzendem Paul Atkins und weiteren republikanischen Kommissaren. Dies führte zu zunehmenden Spannungen innerhalb der Behörde. Die SEC hat den offiziellen Grund für Ryans Rücktritt nicht genannt. Quellen zufolge spiegelt der Konflikt einen breiteren Streit zwischen Durchsetzungsprioritäten und politischen Erwägungen wider. Besonders der Fall Justin Sun erhielt Aufmerksamkeit wegen seiner finanziellen Verbindungen zum Krypto-Projekt der Trump-Familie, World Liberty Financial.