Staatsanwälte zweifeln Echtheit von SBF-Schreiben an

Staatsanwälte bezweifeln die Echtheit eines Schreibens für Sam Bankman-Fried und fordern wegen Unregelmäßigkeiten bei Versand, Anstaltsbezeichnung und Unterschrift die Ablehnung durch das Gericht.

Bundesanwälte äußern erhebliche Zweifel an der Echtheit eines Schreibens, das zur Unterstützung von Sam Bankman-Frieds Antrag auf Wiederaufnahme des Verfahrens eingereicht wurde. Das Schreiben, das einen neuen Prozess für Bankman-Fried untermauern sollte, weist mehrere Unregelmäßigkeiten auf: Es wurde per FedEx aus Palo Alto oder Menlo Park versandt, nicht aus dem Gefängnis, in dem sich Bankman-Fried befindet. Zudem wurde die Justizvollzugsanstalt fälschlicherweise als staatliche statt als bundesstaatliche Einrichtung bezeichnet. Weiterhin war die Unterschrift lediglich als getipptes "/s/" und nicht handschriftlich ausgeführt. Da Insassen keine privaten Kurierdienste wie FedEx nutzen dürfen, werfen diese Auffälligkeiten Zweifel an der Authentizität des Schreibens auf. Obwohl die Staatsanwaltschaft Bankman-Fried oder seine Unterstützer nicht direkt der Fälschung beschuldigt, fordert sie das Gericht auf, die Einreichung abzulehnen. Dies verschärft die laufenden rechtlichen Auseinandersetzungen.

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