Connecticut setzt Bitcoin Depot-Lizenz wegen Verstößen aus

Connecticut hat Bitcoin Depots Lizenz wegen überhöhter Gebühren und Compliance-Verstößen ausgesetzt. Das Unternehmen muss alle Krypto-ATMs im Bundesstaat abschalten. Die Branche steht unter verstärkter Aufsicht.

Die Regulierungsbehörden von Connecticut haben die Geldtransferlizenz von Bitcoin Depot ausgesetzt. Das Unternehmen muss daher alle Krypto-ATM-Betriebe im Bundesstaat einstellen. Diese Maßnahme folgt auf eine Untersuchung, die ergab, dass Bitcoin Depot Transaktionsgebühren über dem gesetzlichen Höchstwert von 15 % erhob, Betrugsopfern keine vollständigen Rückerstattungen gewährte und bestimmte Offenlegungs- sowie Compliance-Anforderungen nicht erfüllte. Mehr als 1.000 Transaktionen führten zu rund 150.000 US-Dollar an überhöhten Gebühren und betrafen über 500 Verbraucher. Die Durchsetzungsanordnung des Connecticut Department of Banking, bestätigt am 9. März, verlangt die sofortige Deaktivierung aller Kioske. Bitcoin Depot, das landesweit Tausende von ATMs betreibt, meldete zudem „wesentliche Schwächen“ in seinen internen Kontrollen, betonte jedoch, dass diese die Finanzzahlen nicht beeinflussen. Nach der Ankündigung fiel der Aktienkurs, und die Umsatzprognose für 2026 wurde gesenkt. Die Maßnahme signalisiert eine verstärkte Kontrolle der Krypto-ATM-Branche, auch in anderen Bundesstaaten.

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