Boris Johnson nennt Bitcoin ein „gigantisches Schneeballsystem“
Boris Johnson kritisierte Bitcoin als „gigantisches Schneeballsystem“, bemängelte fehlenden inneren Wert und warnte vor Betrugsrisiken. Er stellte die Sicherheit und den Nutzen von Kryptowährungen infrage.
Boris Johnson hat in seiner Kolumne für die Daily Mail scharfe Kritik an Bitcoin und der Kryptowährungsbranche geübt. Er bezeichnete Bitcoin als „gigantisches Schneeballsystem“ und argumentierte, dass digitale Vermögenswerte keinen inneren Wert besitzen. Laut Johnson basieren sie auf der „Greater Fool“-Theorie, wodurch immer mehr Menschen Opfer von krypto-bezogenen Betrugsfällen werden. Zur Untermauerung seiner Kritik schilderte Johnson den Fall eines Bekannten, der 20.000 £ durch eine Bitcoin-Investition verlor. Er stellte Bitcoin traditionellen Vermögenswerten wie Gold und Sammlerstücken gegenüber, die seiner Meinung nach einen inneren Wert besitzen. Bitcoin hingegen sei lediglich eine „Zahlenreihe“, die auf kollektiven Glauben angewiesen ist. Johnson kritisierte zudem die Dezentralisierung von Kryptowährungen. Das Fehlen einer identifizierbaren Autorität oder eines Emittenten sei eine Schwäche, da im Falle eines Wertverlustes niemand zur Verantwortung gezogen werden könne. Seine Aussagen markieren eine deutliche Abkehr von der bisherigen Unterstützung seiner Regierung für den Kryptosektor und könnten die Debatte über Regulierung und öffentliche Wahrnehmung von Kryptowährungen weiter anheizen.