US-Gericht bestätigt Ablehnung von Custodia Masterkonto

US-Gericht lehnt Custodia Banks Antrag auf Fed-Masterkonto ab. Die Entscheidung bestätigt die Befugnis der Fed und ist ein Rückschlag für krypto-fokussierte Banken.

Ein US-Berufungsgericht hat den Antrag der Custodia Bank abgelehnt, ihre Klage gegen die Federal Reserve bezüglich des Zugangs zu einem Masterkonto wieder aufzunehmen. Mit einer 7-zu-3-Entscheidung wurde das frühere Urteil bestätigt. Die Entscheidung unterstreicht, dass die Federal Reserve Banken die Befugnis haben, zu bestimmen, ob Institutionen Zugang zu Masterkonten erhalten, die direkten Zugang zum Zahlungssystem der Zentralbank ermöglichen. Die auf digitale Vermögenswerte spezialisierte und in Wyoming lizenzierte Custodia Bank argumentierte, das Gesetz gewähre berechtigten Institutionen ein Anrecht auf solche Konten und äußerte Bedenken hinsichtlich der staatlichen Bankenaufsicht sowie verfassungsrechtlicher Fragen. Trotz dieses Rückschlags hat die Federal Reserve kürzlich begonnen, neue Wege für Kryptofirmen zu eröffnen: Die Federal Reserve Bank of Kansas City gewährte einer Krypto-Börse ein spezielles, eingeschränktes Konto, und das nationale Gremium arbeitet an Richtlinien für sogenannte "Skinny"-Masterkonten. Die Gerichtsentscheidung markiert einen wichtigen Moment für das Digital-Asset-Banking und die bundesstaatliche Aufsicht.

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