Südkorea entwickelt KI-System für Krypto-Steuerüberwachung
Südkorea entwickelt ein KI-System für 2 Mio. USD, um Krypto-Transaktionen zu überwachen und ab 2027 eine 22%-Steuer auf Gewinne über 2,5 Mio. Won durchzusetzen.
Südkorea investiert rund 2,02 Millionen US-Dollar in die Entwicklung eines KI-gestützten Systems zur Überwachung und Analyse von Kryptowährungstransaktionen. Der Nationale Steuerdienst (NTS) hat das Ausschreibungsverfahren gestartet. Das Systemdesign beginnt im April, ein Pilotbetrieb ist für November geplant. Das System wird Daten von inländischen Börsen, Blockchain-Analysen und Steuerdatenbanken zusammenführen. Mithilfe von künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen soll es ungewöhnliche Handelsmuster, Steuervermeidung und Marktmanipulation erkennen. Zudem werden Vermögensbewegungen zwischen Börsen und privaten Wallets überwacht und anonyme Adressen realen Identitäten zugeordnet. Das Projekt soll die Aufsicht über Transaktionen mit virtuellen Vermögenswerten stärken und dient als Grundlage für neue Steuervorschriften. Ab Januar 2027 erhebt Südkorea eine Steuer von 22 % auf Kryptogewinne über 2,5 Millionen Won, wobei das KI-System die Durchsetzung unterstützt.