CLARITY Act: Kompromiss wird alle Seiten fordern
Senatorin Alsobrooks betont beim ABA Summit, dass ein Kompromiss beim CLARITY Act unausweichlich ist und alle Seiten „ein wenig unzufrieden“ sein werden.
Auf dem American Bankers Association Summit in Washington diskutierte Senatorin Angela Alsobrooks mit Community-Bankern die laufenden Verhandlungen zum CLARITY Act, einem wichtigen Gesetzesentwurf zur Regulierung digitaler Vermögenswerte. Sie betonte, dass ein Kompromiss unvermeidlich sei und alle Beteiligten – Banker, Gesetzgeber und die Kryptoindustrie – den Prozess „ein wenig unzufrieden“ verlassen werden. Ein zentraler Streitpunkt sind Stablecoin-Belohnungen: Banken befürchten Einlagenabflüsse, wenn Verbraucher durch Anreize Gelder in digitale Assets umschichten. Die Kryptoindustrie lehnt hingegen Einschränkungen ab, die Innovationen behindern könnten. Senatorin Alsobrooks arbeitet gemeinsam mit Senator Thom Tillis an einem ausgewogenen Ansatz, der Einlagenflucht verhindert und gleichzeitig technologische Weiterentwicklung ermöglicht. Der Bankenausschuss des Senats plant eine Markup-Sitzung für Ende März. Die Debatte um Stablecoin-Yields bleibt das letzte große Hindernis. Die Gespräche verdeutlichen die Herausforderungen, Regulierungen zu schaffen, die Verbraucherschutz, Marktintegrität und Innovation gleichermaßen berücksichtigen.