Tornado Cash-Entwickler: Oktober-Prozess wegen Krypto-Anklagen

Bundesanwälte fordern einen Oktober-Prozess gegen Tornado Cash-Entwickler Roman Storm wegen Geldwäsche- und Sanktionsvorwürfen. Das Urteil könnte die Kryptoregulierung prägen.

Bundesanwälte haben die Wiederaufnahme des Verfahrens gegen Tornado Cash-Entwickler Roman Storm in zwei offenen Anklagepunkten beantragt: Verschwörung zur Geldwäsche und Verschwörung zur Umgehung von Sanktionen. Zuvor konnte sich die Jury nicht auf ein einstimmiges Urteil einigen. Das US-Justizministerium schlug einen neuen Prozess im Oktober in New York vor, mit möglichen Terminen zwischen dem 5. und 12. Oktober. Storm wurde bereits wegen des Betriebs eines nicht lizenzierten Geldübermittlungsdienstes verurteilt, doch bei den beiden anderen Anklagepunkten blieb das Urteil aus. Jeder dieser Vorwürfe könnte eine Freiheitsstrafe von bis zu 20 Jahren nach sich ziehen. Die Krypto- und DeFi-Community äußerte Bedenken über den erneuten Prozess und bezeichnete das Vorgehen teils als enttäuschend. Storm kritisierte die Anklage öffentlich und betonte die Auswirkungen auf finanzielle Privatsphäre und Softwareentwicklung. Das Gericht muss zunächst über Storms Antrag auf Freispruch entscheiden. Der Ausgang des Falls könnte wichtige Präzedenzfälle für die Regulierung von Kryptowährungen und die rechtliche Behandlung dezentraler Technologien schaffen.

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