CLARITY Act: Banken und Krypto warten auf Senatsentscheidung

Der CLARITY Act liegt mit Frist 3. April im Senat. Streitpunkt: Stablecoin-Renditen. Banken fordern regulatorische Klarheit, Verzögerungen gefährden US-Finanzführerschaft.

Der CLARITY Act, ein bedeutendes US-Gesetz zur Regulierung von Kryptowährungen, hat das Repräsentantenhaus passiert und liegt nun mit einer Frist bis zum 3. April dem Senat vor. Ziel des Gesetzes ist es, die bundesstaatliche Aufsicht über digitale Vermögenswerte zu definieren. Krypto-Plattformen und Token-Emittenten müssten sich künftig registrieren und regelmäßig berichten. Ein zentraler Streitpunkt bleibt: Sollten Stablecoin-Emittenten ihren Kunden Renditen anbieten dürfen? Befürworter aus der Kryptoindustrie argumentieren, dass regulierte Renditeprodukte den Zugang zu Finanzdienstleistungen erweitern. Banken hingegen warnen, dass unregulierte Renditemodelle Einlagen abziehen und systemische Risiken schaffen könnten. Chris Giancarlo betont, dass US-Banken mehr regulatorische Klarheit benötigen als Krypto-Unternehmen, da Banken ohne klare Regeln nicht in digitale Infrastruktur investieren können. Scheitert das Gesetz, könnten SEC und CFTC eigene Vorschriften erlassen. Die Unsicherheit hat bereits dazu geführt, dass einige Großbanken Digital-Asset-Initiativen zurückfahren – ein Zeichen für den dringenden Bedarf an klarer Kryptoregulierung, um die US-Finanzführerschaft zu sichern.

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