Binance reduziert Sanktions-Exponierung um 97 %

Binance meldet seit 2024 einen Rückgang der sanktionsbezogenen Exponierung um 97 %. Transaktionen mit sanktionierten Regionen machen nun 0,009 % des Gesamtvolumens aus. Vorwürfe zu Compliance-Kündigungen werden zurückgewiesen.

Binance hat eine deutliche Reduzierung seiner Exponierung gegenüber sanktionierten Einheiten und Hochrisiko-Gerichtsbarkeiten, insbesondere Iran, bekannt gegeben, um seine Compliance-Maßnahmen zu stärken. Seit Januar 2024 ist der Anteil der sanktionsbezogenen Exponierung am gesamten Handelsvolumen um etwa 97 % gesunken und macht nun nur noch rund 0,009 % der Gesamtaktivität aus. Direkte Transaktionen mit vier großen iranischen Plattformen fielen zwischen Januar 2024 und Januar 2026 von 4,19 Millionen US-Dollar auf 110.000 US-Dollar. Binance betont, dass die eigenen Compliance-Verfahren über Branchenstandards hinausgehen und eng mit Behörden kooperiert wird. Das Unternehmen weist Vorwürfe zurück, Mitarbeiter wegen Hinweisen auf Compliance-Bedenken entlassen zu haben, und erklärt, dass keine Kündigungen im Zusammenhang mit Sanktions-Compliance erfolgt seien. Zudem hebt Binance seine Investitionen in Compliance hervor, mit über 1.500 Mitarbeitern in entsprechenden Positionen, und kritisiert, dass die jüngste Medienberichterstattung die Compliance-Bemühungen nicht korrekt widerspiegelt.

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