Warren: Keine Steuergelder für Krypto-Rettungen
Elizabeth Warren fordert US-Behörden auf, keine Steuergelder für Krypto-Rettungen einzusetzen, da dies vor allem wohlhabenden Investoren und vernetzten Unternehmen zugutekäme.
Senatorin Elizabeth Warren hat mehrere Warnungen an US-Bundesbehörden ausgesprochen. Sie forderte, keine Steuergelder zur Rettung von Krypto-Investoren einzusetzen, nachdem die Bitcoin-Preise stark gefallen sind. In offiziellen Schreiben an Finanzminister Scott Bessent und Fed-Chef Jerome Powell argumentierte Warren, dass staatliche Eingriffe vor allem wohlhabenden Krypto-Investoren und politisch vernetzten Unternehmen wie World Liberty Financial zugutekämen. Dies würde die Steuerzahler ungerecht belasten. Warren verlangte eine schriftliche Bestätigung, dass keine der Behörden plant, Krypto-Assets zu kaufen, Garantien zu gewähren oder Liquiditätseinrichtungen zur Stützung der Kryptopreise einzurichten. Sie betonte, Verluste sollten von den Märkten und nicht von Steuerzahlern getragen werden. Jede Rettungsaktion könnte laut Warren die Märkte verzerren und das Vertrauen der Öffentlichkeit schwächen. Ihre Haltung verdeutlicht die anhaltenden Debatten in Washington über Krypto-Regulierung und staatliche Eingriffe.