Nevada verklagt Kalshi nach abgelehntem Eilantrag

Ein Bundesgericht lehnte Kalshis Antrag ab. Nevada klagt wegen illegalen Glücksspiels, während Kalshi auf bundesrechtliche Regulierung verweist.

Ein Bundesberufungsgericht hat Kalshis Eilantrag abgelehnt, die Vollstreckungsmaßnahmen des Bundesstaates Nevada auszusetzen. Dadurch kann Nevada mit einer Zivilklage gegen den Betreiber des Prediction-Markets fortfahren. Die Regulierungsbehörden argumentieren, dass Kalshis Event-Kontrakte, insbesondere solche mit Sportbezug, als nicht lizenzierte Wetten gelten und gegen das Glücksspielgesetz des Bundesstaates verstoßen. Nach der Gerichtsentscheidung reichte das Nevada Gaming Control Board umgehend eine Klage ein, um Kalshi den Betrieb ohne staatliche Glücksspiellizenz zu untersagen. Kalshi hingegen behauptet, dass seine Kontrakte bundesrechtlich als Finanzderivate unter der Commodity Futures Trading Commission reguliert werden und nicht den staatlichen Glücksspielregeln unterliegen. Der Fall verdeutlicht die anhaltende Spannung zwischen bundesstaatlicher Aufsicht über Derivate und strengen staatlichen Glücksspielregulierungen. Nevada möchte seinen regulierten Wettmarkt vor externen Plattformen schützen. Kalshi versucht nun, den Fall vor ein Bundesgericht zu bringen, hat nach der Entscheidung des Berufungsgerichts jedoch nur begrenzte Möglichkeiten.

Verwandte Nachrichten