CFTC verteidigt Kontrolle über Krypto-Prognosemärkte

Die CFTC bekräftigt ihre Bundeszuständigkeit für Krypto-Prognosemärkte, warnt Staaten vor Eingriffen und unterstützt Crypto.com in Rechtsstreitigkeiten.

Die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) hat ihre ausschließliche bundesstaatliche Zuständigkeit für Krypto-basierte Prognosemärkte wie Polymarket und Kalshi bekräftigt. Dies geschieht vor dem Hintergrund zunehmender rechtlicher Auseinandersetzungen mit staatlichen Regulierungsbehörden. CFTC-Vorsitzender Mike Selig erklärte, dass die Behörde es den Bundesstaaten nicht erlauben werde, eigene Glücksspielgesetze auf bundesregulierte Plattformen anzuwenden. Er warnte, dass jegliche Anfechtung vor Gericht ausgetragen werde. Die CFTC reichte zudem eine Amicus-Curiae-Stellungnahme beim Berufungsgericht des neunten Bezirks zur Unterstützung von Crypto.com ein – ihr erster direkter Eingriff in einen der fast 50 laufenden bundesstaatlichen Rechtsstreitigkeiten gegen Krypto-Börsen. Selig betonte, dass Prognosemärkte legitime Finanzinstrumente und keine Glücksspiele seien. Die Behörde will regulatorische Zersplitterung verhindern und die Bundesaufsicht im dynamischen Kryptosektor sichern.

Verwandte Nachrichten