SEC-Chef wegen gelockerter Kryptoaufsicht kritisiert
SEC-Chef Atkins wurde kritisiert, weil er die Kryptoaufsicht lockerte und Fälle mit Trump-Bezug abwies. Dies wirft Fragen zur Regulierungskonsistenz und zum Vertrauen auf.
SEC-Vorsitzender Paul Atkins stand bei jüngsten Anhörungen im Repräsentantenhaus unter starker Kritik demokratischer Abgeordneter. Ihm wurde vorgeworfen, die Aufsicht über die Kryptowährungsbranche gelockert und Ermittlungen mit Bezug zu Ex-Präsident Donald Trump vernachlässigt zu haben. Die Abgeordneten betonten, dass die SEC hochkarätige Klagen gegen Krypto-Unternehmen wie Binance, das Verbindungen zur Trump-nahen World Liberty Financial aufweist, abgewiesen habe. Dies, zusammen mit Trumps Engagement im Kryptosektor und der Begnadigung des Binance-Gründers Changpeng Zhao, habe das Vertrauen der Öffentlichkeit und die Marktstabilität beeinträchtigt. Atkins verteidigte die Notwendigkeit eines neuen Regulierungsrahmens, unterstützte den CLARITY Act und betonte die Zusammenarbeit mit der CFTC. Dennoch warnten die Abgeordneten, dass selektive Maßnahmen und politische Erwägungen das Vertrauen in das Regulierungssystem weiter schwächen könnten.