Fed-Nominierung: Politischer Stillstand verunsichert Märkte

Bessent drängt auf Warshs Fed-Nominierung, während Ermittlungen gegen Powell laufen. Der politische Stillstand sorgt für Unsicherheit über die Fed-Führung und belastet die Märkte.

US-Finanzminister Scott Bessent hat den Bankenausschuss des Senats aufgefordert, die Anhörungen zur Bestätigung des Fed-Vorsitzenden-Kandidaten Kevin Warsh zu beschleunigen. Dies geschieht, obwohl das Justizministerium aktuell gegen den amtierenden Fed-Chef Jerome Powell ermittelt. Die Situation führt zu einer politischen Pattsituation: Senator Thom Tillis droht, alle Fed-Nominierungen zu blockieren, bis die Untersuchung abgeschlossen ist. Er verweist auf Bedenken hinsichtlich der Unabhängigkeit der Federal Reserve. Die von US-Staatsanwältin Jeanine Pirro geleitete Untersuchung prüft, ob Powell den Gesetzgeber über Kostenüberschreitungen bei der 2,5-Milliarden-Dollar-Renovierung des Fed-Hauptsitzes getäuscht hat. Powell weist jegliches Fehlverhalten zurück und bezeichnet die Ermittlungen als politisch motiviert. Der Senat ist gespalten: Einige Mitglieder fordern Kontinuität, andere verlangen eine Verzögerung, um eine Politisierung zu vermeiden. Die Unsicherheit über die Fed-Führung könnte die Marktstabilität und das Vertrauen der Investoren beeinträchtigen.

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