Samourai Wallet-Mitgründer erhält 4 Jahre für Mixing-Skandal

William Hill, Mitbegründer von Samourai Wallet, erhielt vier Jahre Haft für den Betrieb eines nicht lizenzierten Krypto-Mixing-Dienstes mit über 237 Mio. USD illegalen Geldern. Sein Mitbegründer erhielt fünf Jahre.

William Hill, Mitbegründer von Samourai Wallet, wurde zu vier Jahren Bundesgefängnis verurteilt, weil er ein nicht lizenziertes Geldüberweisungsgeschäft betrieb, das über 237 Millionen US-Dollar an illegalen Geldern abwickelte. Die Staatsanwaltschaft argumentierte, dass die Datenschutzfunktionen von Samourai Wallet, einschließlich Coin-Mixing und Transaktionsverschleierung, bewusst entwickelt und beworben wurden, um Geldwäsche zu erleichtern und kriminelle Erlöse zu verschleiern. Hills Strafe wurde aufgrund seines fortgeschrittenen Alters und einer kürzlichen Autismus-Diagnose gemildert, während sein Mitbegründer Keonne Rodriguez eine fünfjährige Haftstrafe erhielt. Beide bekannten sich der Verschwörung schuldig, wodurch schwerwiegendere Geldwäschevorwürfe fallengelassen wurden. Zusätzlich zur Haftstrafe wurden Hill und Rodriguez zu Geldstrafen von 250.000 US-Dollar und zur Einziehung von über 6,3 Millionen US-Dollar verurteilt. Der Fall setzt einen wichtigen Präzedenzfall im Vorgehen der US-Regierung gegen Krypto-Datenschutztools und unterstreicht die verstärkte regulatorische Kontrolle und Durchsetzung gegen nicht lizenzierte Mixing-Dienste. Das Urteil hat die Debatte über die Legalität und Zukunft von datenschutzorientierten Krypto-Plattformen verschärft, wobei Regulierungsbehörden betonen, dass Datenschutzfunktionen illegale Aktivitäten nicht schützen dürfen.

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