BPS Financial erhält 14 Mio. AUD Strafe für Qoin Wallet

BPS Financial muss 14 Mio. AUD Strafe zahlen und darf zehn Jahre keine unlizenzierten Finanzdienstleistungen wegen Qoin Wallet-Verstößen anbieten.

Ein australisches Bundesgericht hat BPS Financial zu einer Strafe von 14 Millionen AUD verurteilt. Grund dafür waren Verstöße im Zusammenhang mit der Bewerbung und dem Betrieb des Krypto-Produkts Qoin Wallet. Die Strafe setzt sich aus 1,3 bis 2 Millionen AUD für unlizenziertes Handeln und 8 bis 12 Millionen AUD für irreführende Aussagen zusammen. Das Gericht stellte fest, dass BPS Financial das Qoin Wallet ohne die erforderliche Australian Financial Services Licence herausgegeben und beworben sowie Finanzberatung angeboten hat. Dies verstößt gegen das Corporations Act. Zudem wurden falsche Angaben zu Funktionen, regulatorischem Status und Austauschbarkeit gemacht. BPS Financial wurde für mangelhafte Compliance-Systeme verantwortlich gemacht. Zusätzlich zur Geldstrafe darf das Unternehmen zehn Jahre lang keine Finanzdienstleistungen ohne Lizenz anbieten, muss gerichtliche Mitteilungen veröffentlichen und den Großteil der ASIC-Rechtskosten tragen. Der Fall gilt als wichtiger Schritt für die Kryptoregulierung in Australien.

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