US-Senat verschiebt Kryptoregulierung wegen Wohnraum
Der US-Senat verschiebt Kryptoregulierungen zugunsten von Wohnraumfragen. Debatten verzögern sich bis mindestens Ende Februar, die Branche bleibt im regulatorischen Unklaren.
Der Bankenausschuss des US-Senats hat die Beratung zentraler Gesetzesentwürfe zur Regulierung des Kryptomarktes verschoben. Stattdessen richtet sich der Fokus auf die Bezahlbarkeit von Wohnraum, da die Lebenshaltungskosten steigen. Diese Prioritätenverschiebung folgt auf jüngste Maßnahmen der Exekutive gegen institutionelle Käufe von Einfamilienhäusern und verzögert Debatten über die Kryptomarktstruktur voraussichtlich bis Ende Februar oder März. Trotz bisheriger Unterstützung für die Kryptoindustrie und anhaltender Forderungen nach klaren Regeln sorgt die Verzögerung für Frustration in der Branche, die weiterhin ohne neue Aufsicht agiert. Parallel dazu hat der Landwirtschaftsausschuss eine eigene Version eines Kryptogesetzes vorgelegt, doch ein Konsens ist nicht in Sicht. Der Fokus des Senats auf Wohnraumthemen gilt als Reaktion auf Inflationssorgen und politischen Druck. Die Zukunft einer umfassenden Kryptoregulierung bleibt damit vorerst ungewiss.