US-Finanzministerium hält Bitcoin in Digital-Asset-Reserve

Das US-Finanzministerium hält beschlagnahmte Bitcoin künftig in einer neuen Digital-Asset-Reserve und verfolgt eine "No-Buy, No-Sell"-Politik. Derzeit besitzt die Regierung rund 328.000 BTC im Wert von über 30 Mrd. USD.

Das US-Finanzministerium hat eine bedeutende Richtungsänderung angekündigt: Beschlagnahmte Bitcoin werden künftig in eine neu geschaffene nationale Digital-Asset-Reserve aufgenommen, anstatt wie bisher versteigert zu werden. Finanzminister Scott Bessent erklärte auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos, dass alle durch strafrechtliche Beschlagnahmungen und rechtliche Einziehungen erhaltenen Bitcoin als Teil einer langfristigen Reserve-Strategie gehalten werden – einschließlich solcher aus prominenten Durchsetzungsmaßnahmen. On-Chain-Daten zeigen, dass von der US-Regierung kontrollierte Wallets derzeit etwa 328.000 BTC halten, was Mitte Januar 2026 einem Wert von über 30 Milliarden US-Dollar entspricht. Damit zählt die USA zu den größten bekannten Bitcoin-Inhabern weltweit. Das neue Rahmenwerk sieht ein verstärktes Sicherheitsprotokoll vor und bekräftigt die "No-Buy, No-Sell"-Politik: Die Regierung wird weder Bitcoin am Markt erwerben noch Bestände liquidieren. Diese Maßnahme ist Teil einer umfassenden Strategie zur Förderung von Innovationen im Bereich digitaler Vermögenswerte bei gleichzeitiger bundesstaatlicher Aufsicht und wurde durch eine Executive Order im März 2025 eingeführt.

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