Cardano vs. Ripple: Streit um den CLARITY Act entbrannt
Charles Hoskinson (Cardano) kritisiert Brad Garlinghouse (Ripple) für die Unterstützung des CLARITY Act. Er warnt vor zu viel SEC-Macht und Vorteilen für Großunternehmen – die Kryptobranche ist gespalten.
In der Kryptoindustrie ist eine hitzige Debatte entbrannt, nachdem Cardano-Gründer Charles Hoskinson öffentlich Ripples Brad Garlinghouse für dessen Unterstützung des Digital Asset Market Clarity Act (CLARITY Act) kritisierte. Hoskinson, einst ein Befürworter, argumentiert nun, das Gesetz räume der SEC zu viel Macht ein, riskiere die Einstufung der meisten Krypto-Assets als Wertpapiere und könnte Innovationen behindern, indem es große Unternehmen wie Ripple gegenüber kleineren Projekten bevorzuge. Er macht jüngste politische Manöver, darunter einen Trump-nahen Meme-Coin, dafür verantwortlich, dass das Gesetz zu einer parteipolitischen Angelegenheit wurde und die parteiübergreifende Unterstützung schwindet. Hoskinson warnt, dass die Mängel des Gesetzes sich verfestigen könnten, und ruft Branchenführer dazu auf, für Integrität zu kämpfen, statt sich mit unvollkommener Regulierung abzufinden. Im Gegensatz dazu betont Garlinghouse, dass jeder gesetzliche Rahmen besser sei als anhaltende Unsicherheit, und hebt die Dringlichkeit regulatorischer Klarheit hervor. Der Konflikt verdeutlicht tiefe Spaltungen im Kryptosektor hinsichtlich Strategie, Timing und des besten Wegs für die Regulierung digitaler Vermögenswerte in den USA.