Demokraten kritisieren SEC wegen Krypto-Pausen und Trump-Nähe
Demokraten werfen der SEC vor, Krypto-Verfahren wie gegen Justin Sun aus politischen Gründen und wegen Trump-Verbindungen zu pausieren. Sie fordern unabhängige Regulierung.
Demokratische Abgeordnete kritisieren die US-Börsenaufsicht SEC scharf, weil sie mehrere prominente Durchsetzungsverfahren im Kryptobereich pausiert oder eingestellt hat. Betroffen sind unter anderem Verfahren gegen Justin Sun, Binance, Coinbase und Kraken. Die Abgeordneten vermuten, dass politische Erwägungen, insbesondere Justin Suns finanzielle Verbindungen zu Unternehmen der Trump-Familie und Investitionen in Trump-nahe Krypto-Projekte, Einfluss auf die Entscheidungen der SEC genommen haben könnten. Sie verweisen auf einen zeitlichen Zusammenhang zwischen der Einstellung der Verfahren und bedeutenden Spenden von Kryptofirmen an Trumps Wahlkampf, was den Anschein eines „Pay-to-Play“-Systems erwecke. Die Demokraten fordern die SEC auf, Unterlagen und Kommunikation zum Entscheidungsprozess offenzulegen und die Wiederaufnahme des Verfahrens gegen Sun zu prüfen. Sie betonen die Notwendigkeit einer unabhängigen und konsequenten Durchsetzung des Wertpapierrechts, unabhängig von politischen Einflüssen.