Solana AI-Token AVA: Insider-Sniping und Kursabsturz

Bubblemaps fand heraus, dass 23 Wallets des AVA-Deployers 40 % der Tokens beim Launch erwarben, was zu einem Preissturz von 96 % führte und Bedenken wegen Insider-Koordination und Marktmanipulation auslöste.

Das Blockchain-Analyseunternehmen Bubblemaps hat aufgedeckt, dass 23 Wallets, die mit dem Deployer des Solana-basierten AI-Tokens Ava (AVA) in Verbindung stehen, unmittelbar nach dem Launch am 13. November 2024 fast 40 % des Token-Angebots erworben haben. Diese Wallets, die über zentrale Börsen wie Bitget und Binance finanziert wurden und zuvor keine Aktivität zeigten, handelten koordiniert und nutzten automatisierten Handel, um beim Launch Tokens zu „snipen“. Diese Konzentration des Angebots durch sogenanntes „Launch Sniping“ wirft Bedenken hinsichtlich Marktgerechtigkeit und Preismanipulation auf. Trotz AVAs öffentlichem Image als Community-Projekt führte die anfängliche Verteilung dazu, dass eine koordinierte Entität erhebliche Kontrolle erhielt. Nach dem Launch stieg der AVA-Preis auf bis zu 0,33 US-Dollar und eine vollständig verwässerte Bewertung von 300 Millionen US-Dollar, fiel dann aber um über 96 % auf etwa 0,01 US-Dollar. Der Vorfall verstärkt die Kritik an Token-Launch-Praktiken und möglichen Insider-gesteuerten Marktverzerrungen im Kryptosektor.

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